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Ob Ihr Hund nun geschnitten, geschoren oder getrimmt wird, hängt vor allem von der Rasse Ihres Hundes und Ihren Wünschen ab.

Typische Schneidehunde sind zum Beispiel der Pudel, Shih Tzu, Bichon-Frisée, Kerry Blue Terrier, Maltester und der Yorkshire Terrier. Hingegen sind der Westhighland Terrier, der Schnauzer, der Fox Terrier, Airdale Terrier, Rauhhaar Dackel usw. typische Trimmhunde. Bei Mischlingen kommt es auf die Art und Qualität des Fells an ob man sich für das Schneiden oder Trimmen entscheidet.

Geschoren können grundsätzlich alle Hunderassen werden. Bei manchen Rassen geht dann aber das typische Haarkleid verloren und auch die Fellfarbe kann sich durch öfteres Scheren verändern.

Was ist denn Trimmen eigentlich genau?

Im englischen heißt "trimm" eigentlich zurechtmachen, saubermachen, in Ordnung bringen. Im deutschen Sprachgebraucht hat sich allerdings eingebürgert unter Trimmen etwas anderes zu verstehen. Nämlich das ausrupfen der abgestorbenen Haare.

Bei den so genannten Trimmhunden ist die Fellbeschaffenheit und der Fellwechsel ein wenig anders als bei den Schneidehunden. Bei den Schneidehunden findet der Fellwechsel im großen und ganzen zweimal jährlich statt. Nicht so bei den Trimmhunden. Hier schiebt das Deckhaar das ganze Jahr über nach. Das Haarkleid eines Trimmhundes gliedert sich in das sog. Deckhaar und die Unterwolle. Die Deckhaare sollen hart und Widerstandsfähig, Schmutz- und Wasserab- weisend sein. Während die älteren Haare des Deckhaares absterben, schieben neue Deckhaare nach. Werden nun diese "alten" Deckhaare nicht entfernt kann das neue Haar nicht ordentlich nachwachsen. Ein struppiger Eindruck entsteht. Zusätzlich würde sich die Farbe des Fells verändern. Die Pigmente, also die Haarfarbe, liegt nämlich vor allem im Endbereich des Haares.

 



 

Etwas das man beim Trimmen allerdings nicht beeinflussen kann ist die Länge des Haares die nach dem Trimmen stehen bleibt. Das heißt, die Felllänge nach dem Trimmen wird durch den Zeitpunkt des Trimmens bestimmt (je nachdem wie weit das neue Haar bereits nachgewachsen ist).

Wann wird ein Trimmhund nicht getrimmt?

Nicht jeder Trimmhund, bez. dessen Haut ist auch zum Trimmen geeignet. Manche Hunde reagieren ganz empfindlich mit Hautrötungen und Schwellungen auf das Trimmen. Hier ist es ganz wichtig, vor allem bei Hunden die noch nie getrimmt wurden, ein bisschen "zur Probe" zu trimmen und dann darauf zu achten wie sich die Haut verhält. Außerdem gibt es Hunde die so wenig Unterwolle besitzen, dass man einen, zumindest stellenweise, nackten Hund vor sich hätte. Im Zweifelsfalle sollte dann doch zur Schwermaschine gegriffen werden.

Ist Trimmen schmerzhaft?

Unangenehm - vielleicht (vor allem bei Hunden die nicht daran gewöhnt sind oder an manchen besonders empfindlichen Stellen), schmerzhaft - NEIN.

Die Haare dieser rauhaarigen Hunde sind nicht mit denen des Menschen zu vergleichen. Die Deckhaare sterben nach eine bestimmten Zeit ab und sind dann sowieso zum "Ausfallen" bestimmt. Beim Trimmen wird einfach nur ein bisschen nachgeholfen.

Viele Hunde genießen das Trimmen sogar, weil sie damit von dem lästigen, meist juckendem Pelz befreit werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind ob Ihr Hund das Trimmen "übersteht" sind wir gerne bereit Ihren Hund in Ihrem Beisein (zumindest bis Sie sich überzeugt haben, dass es nicht schmerzhaft ist) zu Trimmen.