Placeholder image

Salon

Was erwartet Sie, wenn Sie in unseren Salon kommen? Sie haben sich telefonisch einen Termin vereinbart und kommen nun zu uns. Gleich vorweg - nehmen Sie sich bitte Zeit! Zum einen, um vorher noch ihren Hund ein wenig "Gassi" zu führen, zum anderen um genau zu besprechen wie Ihre Wünsche und Vorstellungen aussehen. Nichts ist frustrierender, für beide Seiten, wenn man seinen Hund abholt und anstelle eines wuscheligen Zotteltieres einen rasierten Hund vorfindet. So was passiert nur, wenn man vorher nicht ausführlich über das Endergebnisse gesprochen hat. Das Wort "kurz" kann sehr unterschiedlich definiert werden - ich spreche aus Erfahrung. Wir sehen uns also gemeinsam Ihren Hund an, besonders die Problemstellen wie Achseln und Pfoten, achten auf die Fellbeschaffenheit und den Zustand der Haut. Anschließend besprechen wir wie Ihr Hund aussehen soll. Sie haben noch keine genaue Vorstellung? Kein Problem, wir werden gemeinsam das Beste für Ihren Hund finden. Bei Rassehunden gibt der Standart meistens das Aussehen schon vor. Das ist aber kein Grund einmal etwas anderes Auszuprobieren. Sie können gerne bei der Hundepflege zusehen was mit ihrem Liebling alles angestellt wird. Je nach Pflegeprogramm, können Sie Ihren Liebling nach 1 - 3 Stunden wieder abholen. Wir rufen Sie auch gerne an, damit Ihrem Hund Wartezeit erspart bleibt.
Warum überhaupt ein Besuch im Hundesalon? Nur ein sauberes, trockenes Fell kann Ihren Hund wirksam vor Hitze und Kälte schützen. Schmutz und Verfilzungen sind nicht nur unschön, sie verhindern auch, dass sich Ihr Liebling wohlfühlt. So eine "dickes Fell" ist nicht nur unangenehm, es kann zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen. Daher ist für die Fellpflege - egal ob Lang- oder Kurzhaar - unerlässlich. Was können Sie für die Gesundheit ihres Hundes tun? Regelmäßige Fellpflege - je nach Länge und Beschaffenheit des Fells - sind auch daheim ein Muss. Ob täglich oder zweimal wöchentlich, das Bürsten ist nicht nur eine Notwendigkeit sondern gehört einfach dazu. Abgestorbene Haare werden entfernt, den lästigen Verfilzungen wird "rechtzeitig" zu Leibe gerückt, Sie haben den Zustand des Fells und der Haut "im Blick". Bei den meisten Hunden reicht das auch vollkommen aus. Vielleicht, ab und zu, wenn das Wetter oder die Wasserlache am Wegesrand mal übel mitgespielt hat, sollten Sie Ihrem "pflegeleichtem" Hund auch einen Besuch im Salon gönnen. Bei manchen Hunden ist es aber mit Bürsten alleine nicht getan. Verfilzungen entstehen schneller als man ihnen zu Leibe rücken kann und das Baden kann zum Kampf werden. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Mit dem entsprechendem Werkzeug, der nötigen Geduld und Hartnäckigkeit rücken wir Filzbildungen zu Leibe. Der Salon ist als "Badeplatz" bestens ausgerüstet und kann leicht gereinigt werden. Im Anschluss "verpassen" wir Ihrem Liebling eine Frisur mit der auch Sie wieder leicht zurecht kommen. Gerade nach dem Winter, wenn der Haarwechsel beginnt, ist es nicht einfach der "haarigen Pracht" Herr zu werden. Eine Grundreinigung und ein professionelles Ausbürsten wirkt oft wahre Wunder. Auch der Sommer wird für manche Hunde zur Qual. Vor allem für ältere Hunde und Hunde mit einem dicken, langen Fell werden die heißen Tage oft unerträglich. Verpassen Sie Ihrem Hund doch einfach mal einen "Sommerschnitt", Sie werden sehen, dass sich Ihr Liebling deutlich wohler fühlt. Wenn Sie sich unschlüssig sind ob Sie Ihrem Hund den Luxus eines Hundesalons gönnen wollen - kommen Sie doch einfach mal vorbei. Wir beraten Sie gerne!
Pflege des Hundes Sauberkeit und Hygiene. Wie für den Menschen, so sind auch für den Hund Sauberkeit und Körperpflege Garanten für Gesundheit und langes Leben. Zu den unabdingbaren Voraussetzungen für die Körperhygiene des Hundes gehört, dass er regelmäßig gebürstet und gebadet wird und dass die verschiedenen Körperpartien gereinigt und sauber gehalten werden. Einige Pflegemaßnahmen müssen täglich, andere wöchentlich und wieder andere monatlich durchgeführt werden. Nicht vergessen sollte man, dass auch der nötige Auslauf ein Teil der Körperpflege des Hundes und für seine Gesundheit unbedingt notwendig ist. Das Bürsten. Ein Pudel muss zwei- oder dreimal wöchentlich gebürstet und jeden Monat oder jeden zweiten geschoren werden. Das Bürsten dient dazu, Staub, Schmutzreste oder Verunreinigungen, tote Haare und Schuppen zu entfernen. Man bürstet immer vom Kopf zum Schwanz und vom Rücken zum Bauch. Zunächst bürstet man den Hund kräftig vom Kopf zum Schwanz, immer in der selben Richtung, dann an den Seiten und schließlich an den Beinen. Dabei sollte man darauf achten, dass man nicht das Unterhaar entfernt. Durch regelmäßiges Bürsten wird auch die Haut massiert; diese Massage fördert die Durchblutung der Haut und stärkt die Abwehr gegen Infektionskrankheiten. Das Baden. Man kann einen Hund bereits im Alter von etwa drei Monaten baden, was vor allem dann zu empfehlen ist, wenn er aus einem Zwinger kommt. Dabei sollte die Zimmertemperatur mindestens zwanzig Grad betragen. Grundsätzlich sollte man seinen Hund so selten wie möglich baden. Pudel, die viel im Freien und daher abgehärtet sind, sollte man in der warmen Jahreszeit lieber in saubere Gewässer springen lassen, anstatt sie zu baden. Ist das Baden unumgänglich, so sollte man den Hund vorher bürsten und kämmen. Mit 35-40 Grad warmem Wasser macht man den Hund zunächst völlig nass und reibt ihn dann mit einem speziellen Hundeshampoo ein, das Wirkstoffe gegen Parasiten enthält. Es gibt Mittel gegen fette Haut und schwefelhaltige gegen Schuppenbildung. Auf keinen Fall jedoch darf man Shampoos, die für Menschen bestimmt sind, oder gar Kernseife verwenden. Beim Einschäumen des Hundes muss man darauf achten, dass kein Shampoo in die Augen und Ohren des Hundes kommt. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den Beinen und Pfoten widmen, und die Zwischenräume zwischen den Zehen und Krallen möglichst mit einer weichen Bürste reinigen. Danach spült man den ganzen Körper gründlich mit klarem Wasser ab, sodass keine Shampooreste überbleiben. Gegebenenfalls wiederholt man das Einschäumen und Ausspülen. Auch durch spezielle Hundeshampoos wird der Säurefilm der Haut zumindest angegriffen und die Haut für das Eindringen von Bakterien geöffnet. Darum empfiehlt es sich, zum Schluss schwach saures Wasser über den Hund zu gießen und auf ihm zu verteilen. Dazu mischt man in einen Liter Wasser eine Tasse gebrauchsfertigen Essig. Nach dem Abspülen nimmt man den Hund aus der Badewanne, trocknet ihm mit einem warmen Handtuch gut ab und frottiert ihn kräftig. Nach dem Bad muss man aufpassen, dass der Hund sich nicht erkältet. Selbst wenn das Tier schon trocken scheint, ist es noch empfindlich gegen Kälte. Vor allem in der kühleren Jahreszeit muss man ein Paar Stunden warten, bis man mit dem Hund wieder rausgehen kann und sollte ihm eventuell einen Mantel oder eine Wetterhaut überziehen. Die Ohren. Die Ohren des Hundes müssen jede Woche kontrolliert werden. Zum Sauberhalten gibt es spezielle Ohrreinighungsmittel für Hunde ,die nur in die Ohren, d. h. in den äußeren Gehörgang gesprüht werden und die den Schmutz selbsttätig auflösen. Die Hunde schütteln anschließend alles heraus. Keinesfalls sollte man mit Wattestäbchen, Wasser oder Seife an die Ohren des Hundes gehen. Beobachtet man, dass der Hund oft den Kopf schüttelt oder sich an den Ohren kratzt, und entdeckt man schmerzlichen Grind in den Hundeohren, so hat das Tier die Ohrenräude und bedarf tierärztlicher Behandlung. Auch bei schlechtem Geruch, einer bräunlichen oder weißlichen Flüssigkeit, die sich trotz aller Pflege nicht entfernen lässt, sollte ein Tierarzt konsultiert werden. Im Sommer können sich Grannen tief im Gehörgang festsetzen, was für den Hund sehr schmerzhaft ist; darum muss man sie möglichst schnell entfernen lassen. Die Augen. Mindestens einmal pro Woche sollten mit einem Zellstofftuch die Absonderungen in den Innenwinkeln der Augen entfernt werden. Bleicht ständiger Tränenfluss die Fellhaare unter den Augen aus, sollte man einen Tierarzt aufsuchen. Die Zähne. Der Zustand der Zähne sollte ebenfalls einmal pro Woche überprüft werden. Wenn der Hund es sich gefallen lässt, kann man versuchen, die Zähne mit einem in doppeltkohlensaures Natron oder in Zitronensaft getränkten, feuchten Tuch abzureiben. Es gibt auch spezielle Zahnpasta für Hunde (!). Der Feind des Hundezahns ist Zahnstein, der nach und nach die Backen- und Fangzähne bedeckt, schlechten Mundgeruch verursacht, Zahnfleischentzündungen begünstigt und zur Paradentose führt. Darum sollte man, sobald sich Zahnstein zeigt, zum Tierarzt gehen. Die Krallen. Wenn der Hund täglich auf hartem Boden läuft, nützen sich seine Krallen auf natürliche Weise ab und werden immer die richtige Länge haben. Hat er aber nur wenig Auslauf und bewegt sich hauptsächlich auf Teppich, dann muss man darauf achten, dass die Krallen nicht zu lang werden. Das Krallenschneiden sollte man lieber einem Tierarzt überlassen, denn die Gefahr, dass man Weichteile verletzt und es zu Blutungen kommt, ist vor allem bei dunklen Krallen sehr groß, da man hier - im Gegensatz zu hellen Krallen - nicht erkennen kann, wo die Weichteile beginnen. Auch die Wolfsklauen müssen monatlich überprüft werden. Will man Krallen und Wolfsklauen selbst schneiden, so benötigt man eine Spezialzange. Hat man trotz aller Vorsicht die Weichteile verletzt, muss man die Wunde gründlich desinfizieren. Die Pfoten. Die Pfoten müssen oft gereinigt werden, bei schlechtem Wetter oder Schnee täglich. Überprüfen muss man, ob sich nicht kleine Steine zwischen die Ballen geschoben haben, oder ob Kaugummi an den Sohlen klebt. Leckt sich der Hund stundenlang die Pfote, so muss man auch zwischen den Zehen nachsehen, was ihn stört und es entfernen. Die Körperhygiene. Wichtige Bestandteile der Körperhygiene des Hundes ist regelmäßige Bewegung. In der Stadt kann er sich auslaufen, wenn er wenigstens drei- bis viermal auf die Straße kommt, um seine Notdurft zu verrichten. Mindestens einer dieser Spaziergänge sollte länger als eine halbe Stunde dauern. Im Allgemeinen empfiehlt es sich nicht, den Hund zu sehr von der Luft abzuschirmen. Ist er Witterungsbedingungen jeder Art ausgesetzt, wird er abgehärtet und seine Infektionsabwehr gestärkt. Aber auch außerhalb der Stadt sollte der Hund mindestens einmal am Tag von einem Familienmitglied ausgeführt werden. Die Fellpflege. Die Fellpflege soll die Schönheit des Hundes zur Geltung bringen. Zu den Pflegemaßnahmen gehören die Schur, sowie das Trimmen oder Ausdünnen der Haare mit der Hand oder einem kammartigen Trimmmesser. Grundsätzlich kann man seinen Hund selber zurechtmachen. Will man ihn auf einer Ausstellung zeigen, so sollte man ihn von einem Fachmann verschönern lassen.
Hier möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen welcher Service in unserem Salon geboten wird. Noch ein Wort zum "dabeisein". Wir sind selber Hundebesitzer und verstehen voll und ganz, dass man seinen Hund nicht einfach so an der Theke "abgeben" möchte.

Entfilzen.

Zugewachsene Augen und Ohren, Verfilzungen zwischen den Zehen sind für den Hund eine Qual. Kot und Urin in einem dickten langem Hundefell sind nicht nur unschön sondern auch sehr unhygienisch, nicht nur für den Hund. Eigentlich sollte es gar nicht so weit kommen, dass das Fell großflächig verfilzt. Tägliches bürsten und eine ausgeglichene Fellpflege sind ein Muss für eine gesunde Haut und ein gesundes Fell. Ausnahmen gehören aber nun mal dazu, die Gründe sind so verschieden wie unsere Hunde. Manche lassen sich einfach nicht gerne Bürsten - muss man dann ziemlich hartnäckig sein und viel Geduld haben -, oder ab und an kann es passieren, dass man vorübergehend doch nicht so viel Zeit für die Pflege aufgewendet hat wie nötig gewesen wäre. Nun ist es also passiert..... Was jetzt? Man kann versuchen kleinere Verfilzungen selber mit einem Kamm oder einer Bürste heraus zu bekommen. Meistens eine sehr unangenehme Sache für den Hund. Dann gibt es noch die Möglichkeit die Verfilzten Stellen einfach mit der Schere herauszuschneiden. Aber wer will schon unschöne Löcher im Fell seines Hundes haben? Was ist jetzt aber der Unterschied zwischen der Pflege ihres Hundes daheim und der in einem Hundesalon? Wir haben den Vorteil professionelles Werkzeug und das geeignete Equipment zu besitzen, und wir haben Erfahrung. Mit diesen Dingen lassen sich auch hartnäckige Verfilzungen nahezu schmerzfrei entfernen. Aber auch unser Können und unser Wille hat Grenzen. Ein Hund der von vorne bis hinten in eine dicke Filzschicht eingehüllt ist, wird von uns nicht mehr entfilzt. Solche Hunde werden geschoren, schon aus rein tierschützerischen Gründen. Also warten Sie bitte nicht bis es so weit ist, sondern gehen Sie rechtzeitig. Ihr Hund wird es ihnen mit einem schönen gesunden Fell danken.

Kämmen, Bürsten.

Die meisten Hunde kommen schön gebürstet und gekämmt in den Salon. Wir kontrollieren einfach noch einmal ob keine Stelle "übersehen" wurde. Vielleicht können wir Ihnen mit kleinen Tipps und Tricks weiterhelfen um Problemstellen in Zukunft mühelos zu meistern. Manchmal liegt es einfach nur an der falschen Technik oder einem nicht ausreichendem Zubehör

Waschen.

Nachdem der Hund ausgiebig entfilzt oder gebürstet wurde, geht's nun ans Waschen. Gewaschen wird nur auf Wunsch, bez. wenn es wirklich nötig ist. Kein Hund wird beim ersten Mal mit allem Mitteln gebadet. Manche Hunde sind nicht sehr begeistert nass gesäubert zu werden. Und dabei kommt es gar nicht darauf an ob Ihr Hund Wasser mag oder nicht - viele begeisterte Schwimmer sträuben sich mit allen Mitteln wenn es an gewaschen werden geht. Hunde haben nun mal andere Hygienevorstellungen als wir Menschen. Aber mit viel Geduld und Spucke sind auch solche Bademuffel zu bekehren. Zum Baden verwenden wir ausschließlich Hundeshampoo, denn selbst milde Kinder- oder pH-neutrale Shampoos sind für den Hund nicht geeignet. Passende Pflegespülungen, je nach Haar- und Hauttyp stehen ebenfalls zur Auswahl.

Trocknen.

In unserem Hundesalon werden Sie eine Trockenbox finden. Wir haben aber nichts dagegen, dass wir mit dem Handföhn den Hund trocknen. Allgemein zu Trockenboxen ist zu sagen, dass der Hunde erst langsam daran gewöhnt wird. Aber das ist sicher kein Grund Trockenboxen von vorn herein abzulehnen.

Schneiden, Scheren, Trimmen.

Ob Ihr Hund nun geschnitten, geschoren oder getrimmt wird, hängt vor allem von der Rasse Ihres Hundes und Ihren Wünschen ab. Typische Schneidehunde sind zum Beispiel der Pudel, Shih Tzu, Bichon-Frisée, Kerry Blue Terrier, Maltester und der Yorkshire Terrier. Hingegen sind der Westhighland Terrier, der Schnauzer, der Fox Terrier, Airdale Terrier, Rauhhaar Dackel usw. typische Trimmhunde. Bei Mischlingen kommt es auf die Art und Qualität des Fells an ob man sich für das Schneiden oder Trimmen entscheidet. Geschoren können grundsätzlich alle Hunderassen werden. Bei manchen Rassen geht dann aber das typische Haarkleid verloren und auch die Fellfarbe kann sich durch öfteres Scheren verändern. Was ist denn Trimmen eigentlich genau? Im englischen heißt "trimm" eigentlich zurechtmachen, saubermachen, in Ordnung bringen. Im deutschen Sprachgebraucht hat sich allerdings eingebürgert unter Trimmen etwas anderes zu verstehen. Nämlich das ausrupfen der abgestorbenen Haare. Bei den so genannten Trimmhunden ist die Fellbeschaffenheit und der Fellwechsel ein wenig anders als bei den Schneidehunden. Bei den Schneidehunden findet der Fellwechsel im großen und ganzen zweimal jährlich statt. Nicht so bei den Trimmhunden. Hier schiebt das Deckhaar das ganze Jahr über nach. Das Haarkleid eines Trimmhundes gliedert sich in das sog. Deckhaar und die Unterwolle. Die Deckhaare sollen hart und Widerstandsfähig, Schmutz- und Wasserab- weisend sein. Während die älteren Haare des Deckhaares absterben, schieben neue Deckhaare nach. Werden nun diese "alten" Deckhaare nicht entfernt kann das neue Haar nicht ordentlich nachwachsen. Ein struppiger Eindruck entsteht. Zusätzlich würde sich die Farbe des Fells verändern. Die Pigmente, also die Haarfarbe, liegt nämlich vor allem im Endbereich des Haares. Etwas das man beim Trimmen allerdings nicht beeinflussen kann ist die Länge des Haares die nach dem Trimmen stehen bleibt. Das heißt, die Felllänge nach dem Trimmen wird durch den Zeitpunkt des Trimmens bestimmt (je nachdem wie weit das neue Haar bereits nachgewachsen ist). Wann wird ein Trimmhund nicht getrimmt? Nicht jeder Trimmhund, bez. dessen Haut ist auch zum Trimmen geeignet. Manche Hunde reagieren ganz empfindlich mit Hautrötungen und Schwellungen auf das Trimmen. Hier ist es ganz wichtig, vor allem bei Hunden die noch nie getrimmt wurden, ein bisschen "zur Probe" zu trimmen und dann darauf zu achten wie sich die Haut verhält. Außerdem gibt es Hunde die so wenig Unterwolle besitzen, dass man einen, zumindest stellenweise, nackten Hund vor sich hätte. Im Zweifelsfalle sollte dann doch zur Schwermaschine gegriffen werden. Ist Trimmen schmerzhaft? Unangenehm - vielleicht (vor allem bei Hunden die nicht daran gewöhnt sind oder an manchen besonders empfindlichen Stellen), schmerzhaft - NEIN. Die Haare dieser rauhaarigen Hunde sind nicht mit denen des Menschen zu vergleichen. Die Deckhaare sterben nach eine bestimmten Zeit ab und sind dann sowieso zum "Ausfallen" bestimmt. Beim Trimmen wird einfach nur ein bisschen nachgeholfen. Viele Hunde genießen das Trimmen sogar, weil sie damit von dem lästigen, meist juckendem Pelz befreit werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind ob Ihr Hund das Trimmen "übersteht" sind wir gerne bereit Ihren Hund in Ihrem Beisein (zumindest bis Sie sich überzeugt haben, dass es nicht schmerzhaft ist) zu Trimmen.

Ohrenreinigung.

Das Ohr ist ein wichtiges Sinnesorgan für den Hund. Daher gebührt ihnen auch ein fester Platz in der Hundepflege. Auch bei Hunden mit Stehohren gehört die Kontrolle einfach zum Pflegeprogramm dazu. Sie sollten Ihren Hund von klein auf daran gewöhnen sich in die Ohren (und ins Maul) schauen zu lassen. Das bisschen Üben erspart einen später viele "Kämpfe". Besonderes Augenmerk sollte man natürlich auf Hunde mit Hängeohren haben. Welcher Spanielbesitzer hatte noch keine Probleme mit den Ohren seines Hundes. Aber selbst hier lassen sich viele Unannehmlichkeiten von vorn herein vermeiden. Oft genügt schon ein Blick um das nahende Unheil abzuwenden. Zusätzlich zu den hängenden Ohren sprießen oft auch ganze Haarbüschel aus, oder noch viel schlimmer, in den Gehörgang. Diese Haare gehören entfernt! Sie verhindern die Selbstreinigung des Ohres und erleichtern Schmutz und Grannen sich im Ohr festzusetzen. Sie können diese Prozedur selbst in das Pflegeprogramm ihres Hundes integrieren. Nehmen Sie einfach ein, zwei Haar und zupfen Sie sie mit einem schnellen Ruck aus. Die meisten Hunde lassen sich das ohne weitere Probleme gefallen. Auf gar keinen Fall sollten Sie versuchen gleich ein ganze Haarbüschel auszureißen. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass das sehr schmerzhaft ist. Es gibt Geräte, mit denen die Haare aus den Ohren gezupft werden. Wir verwenden so etwas nicht. Oft werden damit zu viele Haare auf einmal entfernt, mit dem Effekt, dass der Hund sich in Zukunft, zu recht, dagegen sträubt. Auch zupfen wir nicht mit Muss alle Haare beim ersten Mal aus. Je nach Geduld des Hundes und Menge der Haare kann sich das Enthaaren des Ohres auf zwei Sitzungen ausdehnen. Außer der Reinigung wird natürlich auch auf den Zustand des äußeren Gehörganges geachtet. Wir weisen Sie selbstverständlich auf Entzündungen oder mögliche Fremdkörper hin, deren Behandlung allerdings ausschließlich in die Hand eines Tierarztes gehört. Auch heimliche "Bewohner" des Ohres, wie z.B. Milben, entgehen uns nicht. Gereinigt wird nur mit einem speziellen Ohrreiniger für Hunde. Dieser ist dem Milieu des Ohres angepasst, säubert und pflegt es gleichzeitig. Noch ein paar wichtige Tipps für die Ohrpflege daheim: 1.) reinigen Sie das Ohr nur mit Wasser, Kamillen- oder Käspappeltee, oder speziellen Ohrreinigern - auf gar keinen Fall mit Seifenwasser. Dies würde das natürlich Milieu im Ohr zerstören und den Weg für Entzündungen frei machen. 2.) nehmen Sie ein Taschentuch oder etwas ähnliches und reinigen Sie das Ohr mechanisch mit ihrem Finger, so tief Sie damit kommen. Der Gehörgang des Hundes ist gewinkelt, Sie kommen also gar nicht bis zum Trommelfell. Reinigen Sie auf gar keinen Fall mit Wattestäbchen. Bei unkorrekter Anwendung schieben Sie den Schmutz nur tiefer ins Ohr anstatt es zu säubern.

Analdrüsen.

 Neben der Afteröffnung des Hundes befinden sich die Analdrüsen. Sie produzieren ein mit starkem Geruch versehenes Sekret, das über den Kot abgesondert wird. Der Geruch dient zur Identifizierung der Hunde untereinander. Manchmal kann es zur Verstopfungen der Ausführungsgänge dieser Drüsen kommen, der Verdickung des Sekretes oder zu Entzündungen. Ein Symptom dafür ist das so genannte "Schlittenfahren". Regelmäßige Kontrollen sollten auch hier vorgenommen werden. Krallen Überprüfen Sie ob sich Ihr Hund seine Krallen beim laufen genügend abnützt. Weicher Boden oder wenig Bewegung begünstigen das die Krallen zu lang werden. Die Krallen müssen mit dem Ballen enden, wenn sie darüber stehen, sind sie zu lang. Dann ist es notwendig die Krallen zu kürzen. Beim Kürzen ist Vorsicht geboten, da der Hund in seinen Krallen Blutgefäße hat. Schneidet man zu kurz verletzt man den Hund. Bei hellen Krallen kann man die Blutgefäße sehen, bis zu denen man schneiden darf. Bei dunklen Krallen ist es schon etwas schwieriger und bedarf einiger Übung und Erfahrung. Man sollte auch öfters den Zehenzwischenraum kontrollieren auf Fremdkörper oder starke Verfilzung.


Tel: +43 (0)699 10571717
oder +43 (0)7587 20007

4542 Nussbach, Natzberg 13. Bitte um Tel. Terminvereinbarung, Sollten Sie an unseren Anrufbeantworter geraten, sind wir wahrscheinlich gerade am arbeiten - bitte hinterlassen Sie uns eine Nachricht!